Ein Motorsäge ist eine wichtige Investition. Damit Sie lange Freude daran haben, sollten Sie einige grundlegende Regeln bei der Pflege und Nutzung beachten.
Fahrwerk und Räder kontrollieren
Bei Rasenmähern und Aufsitzmähern sind die Räder stark beansprucht. Kontrollieren Sie regelmäßig den Reifendruck und die Radlager. Schmieren Sie alle beweglichen Teile mit einem geeigneten Schmiermittel. Ungleichmäßiger Reifendruck kann zu einem ungleichmäßigen Schnittbild führen und die Spurhaltung beeinträchtigen. Ersetzen Sie abgenutzte Räder rechtzeitig, um die Mähqualität zu erhalten.
So sparen Sie Zeit
Achten Sie bei der Lagerung Ihrer Gartengeräte auf einen trockenen, gut belüfteten Raum. Feuchtigkeit ist der größte Feind von Metallteilen und Elektronik. Ein gut organisierter Geräteschuppen spart zudem Zeit bei der Suche nach dem richtigen Werkzeug.
- Auf die Kompatibilität mit vorhandenen Akkusystemen achten
- Niemals unter Alkohol- oder Medikamenteneinfluss arbeiten
- Die Kettengeschwindigkeit beeinflusst die Schnittleistung erheblich
- Auf Fruchtfolge bei Gemüsebeeten achten
- Bei Trockenheit lieber seltener, dafür gründlicher bewässern
Reinigung nach jedem Einsatz
Die gründliche Reinigung nach jedem Einsatz ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Erhaltung Ihres Gartengeräts. Entfernen Sie Grasreste, Erde und Pflanzensaft sofort nach der Arbeit. Verwenden Sie dafür einen Holzspachtel oder eine weiche Bürste — niemals einen Hochdruckreiniger direkt auf empfindliche Teile richten. Trocknen Sie das Gerät anschließend ab, um Rostbildung zu vermeiden, und ölen Sie blanke Metallteile leicht ein.
So sparen Sie Zeit
Professionelle Gärtner empfehlen, mindestens einmal pro Jahr eine umfassende Bestandsaufnahme des Gartens zu machen. Dabei werden der Zustand des Rasens, der Hecken, der Bäume und des Bodens systematisch bewertet und ein Pflegeplan erstellt.
- GPS-gesteuerte Mähroboter arbeiten effizienter als drahtgeführte
- Messer nach jedem zehnten Einsatz schärfen oder schärfen lassen
- Hinterradantrieb bei Hanglagen bevorzugen
- Antivibrationssystem schont die Gelenke bei Langzeitarbeit
- Ein höherer Ah-Wert bedeutet längere Laufzeit, nicht mehr Leistung
- Nach dem Vertikutieren nachsäen und düngen für dichte Narbe
Benzin, Akku oder Elektro?
Jede Antriebsart hat ihre Vor- und Nachteile. Benzingeräte bieten die größte Leistung und Unabhängigkeit, sind aber lauter und erfordern mehr Wartung. Akku-Geräte sind leise, emissionsfrei und sehr flexibel, haben aber eine begrenzte Laufzeit und sind in der Anschaffung oft teurer. Elektrogeräte mit Kabel sind günstig und wartungsarm, aber der Aktionsradius ist durch das Kabel eingeschränkt. Für Flächen über 500 Quadratmeter empfehlen wir in der Regel ein Benzin- oder leistungsstarkes Akkugerät.
- Fangkorbvolumen für die Rasenfläche ausreichend dimensionieren
- Das Gerät wenn möglich vor dem Kauf im Fachhandel ausprobieren
- Benzin niemals länger als 30 Tage im Tank stehen lassen
- Rasen nicht kürzer als 3 cm schneiden, um Verbrennungen zu vermeiden
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die Wahl des richtigen Geräts hängt von mehreren Faktoren ab: Grundstücksgröße, Geländebeschaffenheit, gewünschte Antriebsart und natürlich das Budget. Machen Sie sich vor dem Kauf eine Liste Ihrer Anforderungen. Ein zu kleines Gerät wird Sie frustrieren, ein überdimensioniertes ist unnötig teuer. Achten Sie besonders auf die Schnittbreite, die Motorleistung und die Ergonomie der Bedienelemente.
Das Wichtigste in Kürze
Achten Sie bei der Lagerung Ihrer Gartengeräte auf einen trockenen, gut belüfteten Raum. Feuchtigkeit ist der größte Feind von Metallteilen und Elektronik. Ein gut organisierter Geräteschuppen spart zudem Zeit bei der Suche nach dem richtigen Werkzeug.
- Bei Einlagerung Kraftstoff ablassen oder Stabilisator verwenden
- Kübelpflanzen rechtzeitig ins Winterquartier bringen
- Akkus nicht vollständig entladen — immer bei 20% nachladen
- Nach dem Vertikutieren nachsäen und düngen für dichte Narbe
- Erste-Hilfe-Kasten griffbereit halten
Akkutechnologie verstehen
Die Akkutechnologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Moderne Lithium-Ionen-Akkus bieten hohe Energiedichte, keinen Memory-Effekt und eine relativ geringe Selbstentladung. Die Kapazität wird in Amperestunden (Ah) angegeben und bestimmt die Laufzeit. Die Spannung (Volt) gibt Aufschluss über die maximale Leistung. Ein 36V/5Ah-Akku bietet mehr Kraft als ein 18V/5Ah-Akku. Viele Hersteller bieten Akkuplattformen an, bei denen ein Akku für verschiedene Geräte verwendet werden kann — das spart Geld und Ressourcen.
- Benzingemisch für Zweitakter muss exakt dosiert werden (meist 1:50)
- Staudenbeete im Herbst mit Rindenmulch abdecken
- Totholz als Lebensraum für Insekten und Igel nutzen
- Auf CE-Kennzeichnung und GS-Prüfzeichen achten
Fazit
Ob Profi oder Hobbyist: Die Grundlagen bleiben gleich. Achten Sie auf Qualität, pflegen Sie Ihre Geräte und arbeiten Sie immer sicher. So steht einem perfekten Gartenergebnis nichts im Wege.