Ihr Gartengerät macht Probleme? In den meisten Fällen lässt sich das Problem schnell lösen. Hier finden Sie die häufigsten Ursachen und deren Behebung.
Schneidwerkzeug pflegen und schärfen
Stumpfe Messer und Ketten sind nicht nur ineffizient, sie können auch gefährlich sein und das Schnittgut beschädigen. Schärfen Sie Ihre Schneidwerkzeuge regelmäßig mit einer geeigneten Feile oder einem Schärfgerät. Bei Rasenmähermessern empfehlen Experten das Schärfen alle 20 bis 25 Betriebsstunden. Achten Sie dabei auf den richtigen Schärfwinkel und kontrollieren Sie die Auswuchtung, damit keine Vibrationen entstehen.
So sparen Sie Zeit
Die Digitalisierung macht auch vor dem Garten nicht halt. Smarte Bewässerungssysteme, App-gesteuerte Mähroboter und sensorbasierte Bodenanalyse sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Diese Technologien können Ihnen viel Arbeit abnehmen und gleichzeitig die Ergebnisse verbessern.
- Gesetzliche Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen beachten
- Rasenkanten regelmäßig stechen für ein gepflegtes Erscheinungsbild
- Benzingemisch für Zweitakter muss exakt dosiert werden (meist 1:50)
- Kühlrippen am Motor von Schmutz befreien, um Überhitzung zu vermeiden
Herbstvorbereitungen im Garten
Der Herbst ist die Zeit der Vorbereitung auf den Winter. Entfernen Sie regelmäßig Laub vom Rasen, da liegengebliebenes Laub zu Fäulnis und Rasenkrankheiten führen kann. Nutzen Sie dafür einen Laubbläser oder -sauger. Der letzte Rasenschnitt sollte Ende Oktober erfolgen — stellen Sie die Schnitthöhe etwas höher ein als im Sommer. Bringen Sie im September eine herbstliche Rasendüngung mit viel Kalium aus, um die Winterhärte zu fördern. Reinigen und warten Sie alle Gartengeräte vor der Einlagerung gründlich.
Bewässerung planen und optimieren
Ein gesunder Rasen benötigt etwa 20 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter und Woche. Bewässern Sie lieber selten und dafür gründlich als häufig und oberflächlich — so werden tiefe Wurzeln gefördert. Der ideale Zeitpunkt ist frühmorgens, wenn Verdunstungsverluste minimal sind. Automatische Bewässerungssysteme mit Bodenfeuchtesensoren sparen bis zu 50 Prozent Wasser gegenüber manueller Bewässerung. Versenkregner, Tropfschläuche und mobile Sprinkler bieten für jeden Gartentyp die passende Lösung.
- Rosen im März schneiden, wenn die Forsythien blühen
- Kraftstoff nur in zugelassenen Kanistern transportieren
- Motoröl alle 50 Betriebsstunden wechseln (bei Neugeräten nach 5 Stunden)
- Gewicht und Ergonomie für den eigenen Körperbau bewerten
- Radlager auf Leichtgängigkeit testen und bei Bedarf fetten
- Alle Schraubverbindungen regelmäßig auf festen Sitz überprüfen
- pH-Wert des Bodens regelmäßig testen und bei Bedarf kalken
Fazit
Beachten Sie die genannten Tipps und Sie werden lange Freude an Ihren Gartengeräten und Ihrem Garten haben. Wenn Sie unsicher sind, zögern Sie nicht, einen Fachmann zu Rate zu ziehen — Sicherheit geht immer vor.