Ob kleiner Stadtgarten oder weitläufiges Grundstück — die Grundlagen von Gartenboden testen sind universell. Wir passen unsere Tipps an verschiedene Gartengrößen an.
Rasen richtig düngen
Ein gut gedüngter Rasen ist dichter, grüner und widerstandsfähiger. Die erste Düngung erfolgt im April mit einem stickstoffbetonten Langzeitdünger. Eine zweite Düngung im Juni hält den Rasen über den Sommer vital. Im September empfehlen wir einen kaliumbetonten Herbstdünger, der die Winterhärte fördert. Streuen Sie den Dünger gleichmäßig mit einem Streuwagen aus und wässern Sie anschließend den Rasen. Verwenden Sie keinen Dünger bei Trockenheit oder praller Sonne — das kann zu Verbrennungen führen.
So sparen Sie Zeit
Die Wahl zwischen manuellen und motorisierten Werkzeugen hängt von der Gartengröße und Ihrem persönlichen Fitness-Level ab. Für kleine Gärten können manuelle Werkzeuge völlig ausreichend sein und bieten zudem eine gute körperliche Betätigung.
- Zündkerze einmal pro Saison kontrollieren und gegebenenfalls erneuern
- Bei Ermüdung eine Pause einlegen — Konzentration ist wichtig
- Kübelpflanzen rechtzeitig ins Winterquartier bringen
- Werkzeuglose Fadenspulen-Wechsel sparen Zeit beim Trimmer
- Bei Trockenheit lieber seltener, dafür gründlicher bewässern
- Gesetzliche Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen beachten
- Auf die Kompatibilität mit vorhandenen Akkusystemen achten
Vertikutieren: So geht es richtig
Vertikutieren entfernt Moos, Filz und abgestorbenes Material aus dem Rasen und verbessert die Belüftung des Bodens. Der beste Zeitpunkt ist April bis Mai, wenn der Rasen kräftig wächst. Mähen Sie den Rasen vorher auf 2 bis 3 cm herunter. Stellen Sie den Vertikutierer so ein, dass die Messer maximal 3 mm in den Boden eindringen. Arbeiten Sie zügig in Längs- und Querbahnen. Nach dem Vertikutieren den Rasen kalken, düngen und bei Bedarf nachsäen. Wässern Sie die Fläche in den folgenden Wochen regelmäßig.
Fahrwerk und Räder kontrollieren
Bei Rasenmähern und Aufsitzmähern sind die Räder stark beansprucht. Kontrollieren Sie regelmäßig den Reifendruck und die Radlager. Schmieren Sie alle beweglichen Teile mit einem geeigneten Schmiermittel. Ungleichmäßiger Reifendruck kann zu einem ungleichmäßigen Schnittbild führen und die Spurhaltung beeinträchtigen. Ersetzen Sie abgenutzte Räder rechtzeitig, um die Mähqualität zu erhalten.
- Kühlrippen am Motor von Schmutz befreien, um Überhitzung zu vermeiden
- Sicherheitseinrichtungen (Totmann-Schalter) auf Funktion testen
- Gerät vor Wartungsarbeiten immer komplett ausschalten
- Quick-Start-Systeme erleichtern das Anlassen von Benzinmotoren
- Gießen Sie morgens oder abends — nie in der Mittagshitze
Bewässerung planen und optimieren
Ein gesunder Rasen benötigt etwa 20 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter und Woche. Bewässern Sie lieber selten und dafür gründlich als häufig und oberflächlich — so werden tiefe Wurzeln gefördert. Der ideale Zeitpunkt ist frühmorgens, wenn Verdunstungsverluste minimal sind. Automatische Bewässerungssysteme mit Bodenfeuchtesensoren sparen bis zu 50 Prozent Wasser gegenüber manueller Bewässerung. Versenkregner, Tropfschläuche und mobile Sprinkler bieten für jeden Gartentyp die passende Lösung.
- Lautstärke des Geräts beachten — wichtig für die Nachbarschaft
- Schnittreste als Mulch verwenden — das spart Dünger
- Benzin niemals länger als 30 Tage im Tank stehen lassen
- Schnittbreite an die Gartengröße anpassen
- WLAN-fähige Mähroboter lassen sich per App fernsteuern
- Vergaser bei Leistungsverlust vom Fachmann einstellen lassen
- Rosen im März schneiden, wenn die Forsythien blühen
Reinigung nach jedem Einsatz
Die gründliche Reinigung nach jedem Einsatz ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Erhaltung Ihres Gartengeräts. Entfernen Sie Grasreste, Erde und Pflanzensaft sofort nach der Arbeit. Verwenden Sie dafür einen Holzspachtel oder eine weiche Bürste — niemals einen Hochdruckreiniger direkt auf empfindliche Teile richten. Trocknen Sie das Gerät anschließend ab, um Rostbildung zu vermeiden, und ölen Sie blanke Metallteile leicht ein.
Fazit
Beachten Sie die genannten Tipps und Sie werden lange Freude an Ihren Gartengeräten und Ihrem Garten haben. Wenn Sie unsicher sind, zögern Sie nicht, einen Fachmann zu Rate zu ziehen — Sicherheit geht immer vor.