Werkzeug & Technik

Gartengeräte mieten oder kaufen? Eine Kostenanalyse — Teil 2

Moderne Technik macht Gartengeräte mieten oder kaufen? Eine Kostenanalyse — Teil 2 einfacher als je zuvor. Doch welche Innovationen lohnen sich wirklich? Wir haben die neuesten Entwicklungen unter die Lupe genommen.

Benzin, Akku oder Elektro?

Jede Antriebsart hat ihre Vor- und Nachteile. Benzingeräte bieten die größte Leistung und Unabhängigkeit, sind aber lauter und erfordern mehr Wartung. Akku-Geräte sind leise, emissionsfrei und sehr flexibel, haben aber eine begrenzte Laufzeit und sind in der Anschaffung oft teurer. Elektrogeräte mit Kabel sind günstig und wartungsarm, aber der Aktionsradius ist durch das Kabel eingeschränkt. Für Flächen über 500 Quadratmeter empfehlen wir in der Regel ein Benzin- oder leistungsstarkes Akkugerät.

  • Gehörschutz bei Geräten über 85 dB verwenden
  • Schnittbreite an die Gartengröße anpassen
  • Sicherheitseinrichtungen niemals manipulieren oder überbrücken
  • Grundstücksgröße und Geländebeschaffenheit vor dem Kauf bewerten
  • Messer nach jedem zehnten Einsatz schärfen oder schärfen lassen
  • Auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Service achten

Akku richtig laden und lagern

Lithium-Ionen-Akkus haben eine begrenzte Lebensdauer, die Sie durch richtige Pflege maximieren können. Vermeiden Sie die vollständige Entladung des Akkus — laden Sie ihn auf, wenn noch etwa 20 Prozent Restkapazität vorhanden sind. Lagern Sie den Akku bei Raumtemperatur und vermeiden Sie extreme Hitze oder Kälte. Im Winter sollte der Akku mit etwa 50 bis 70 Prozent Ladung gelagert werden. Verwenden Sie ausschließlich das vom Hersteller empfohlene Ladegerät.

Praktische Tipps

Nachhaltigkeit wird auch im Gartenbereich immer wichtiger. Akkubetriebene Geräte ersetzen zunehmend benzinbetriebene Modelle. Sie sind leiser, emissionsfrei und in vielen Anwendungsbereichen bereits ebenbürtig oder sogar überlegen.

  1. Starterseil auf Verschleiß überprüfen und gegebenenfalls ersetzen
  2. Auf Fruchtfolge bei Gemüsebeeten achten
  3. Auf CE-Kennzeichnung und GS-Prüfzeichen achten
  4. Moos deutet oft auf verdichteten Boden oder Nährstoffmangel hin
  5. Schnittbreite an die Gartengröße anpassen

Mulchfunktion und Fangkorbsysteme

Beim Mulchmähen wird das Schnittgut fein zerkleinert und als natürlicher Dünger auf dem Rasen verteilt. Das spart Zeit (kein Entsorgen) und Dünger. Voraussetzung ist regelmäßiges Mähen, damit die Schnittmenge gering bleibt. Fangkorbsysteme sammeln das Schnittgut auf und eignen sich besonders bei höherem Gras oder wenn ein sauberes Schnittbild gewünscht wird. Viele moderne Mäher bieten eine 3-in-1-Funktion: Mulchen, Fangen und Seitenauswurf. So können Sie je nach Situation flexibel wählen.

Unser Tipp

Die Wahl zwischen manuellen und motorisierten Werkzeugen hängt von der Gartengröße und Ihrem persönlichen Fitness-Level ab. Für kleine Gärten können manuelle Werkzeuge völlig ausreichend sein und bieten zudem eine gute körperliche Betätigung.

Fazit

Gartenarbeit ist eine Kunst, die man mit der Zeit perfektioniert. Jeder Garten ist einzigartig und braucht individuelle Pflege. Mit den Grundlagen aus diesem Artikel haben Sie einen soliden Start. Schauen Sie regelmäßig in unseren Ratgeber für neue Tipps und Tricks.

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