Gartenpflege

Gartenwege anlegen: Material und Methoden

Ob Profi oder Hobbygärtner: Die richtige Ausrüstung macht den Unterschied. Erfahren Sie hier, worauf es beim Gartengerät wirklich ankommt.

Der optimale Zeitpunkt für Gartenarbeiten

Timing ist bei der Gartenarbeit alles. Der beste Zeitpunkt zum Vertikutieren ist April bis Mai und September. Rasen säen sollte man im Frühling (April/Mai) oder Herbst (September). Hecken schneiden ist idealerweise im Juni und Ende August angesagt. Bäume beschneiden Sie am besten zwischen November und Februar, wenn die Bäume in der Vegetationsruhe sind. Rosen schneiden Sie im März, wenn die Forsythien blühen. Beachten Sie, dass Rückschnitte an Hecken und Gebüschen laut Bundesnaturschutzgesetz zwischen 1. März und 30. September nur als leichte Pflegeschnitte erlaubt sind.

  • Automatische Drehzahlregulierung spart Kraftstoff und Verschleiß
  • Bei Ermüdung eine Pause einlegen — Konzentration ist wichtig
  • Gerät vor Wartungsarbeiten immer komplett ausschalten
  • Schnitthöhenverstellung auf korrekte Funktion überprüfen
  • Schutzbrille gegen umherfliegende Teile aufsetzen

Akku richtig laden und lagern

Lithium-Ionen-Akkus haben eine begrenzte Lebensdauer, die Sie durch richtige Pflege maximieren können. Vermeiden Sie die vollständige Entladung des Akkus — laden Sie ihn auf, wenn noch etwa 20 Prozent Restkapazität vorhanden sind. Lagern Sie den Akku bei Raumtemperatur und vermeiden Sie extreme Hitze oder Kälte. Im Winter sollte der Akku mit etwa 50 bis 70 Prozent Ladung gelagert werden. Verwenden Sie ausschließlich das vom Hersteller empfohlene Ladegerät.

  1. Grundstücksgröße und Geländebeschaffenheit vor dem Kauf bewerten
  2. Antivibrationssystem schont die Gelenke bei Langzeitarbeit
  3. Gerät niemals unbeaufsichtigt mit laufendem Motor stehen lassen
  4. Verarbeitungsqualität und Materialien genau ansehen
  5. Garantiebedingungen und Serviceleistungen der Hersteller vergleichen
  6. Auf Fruchtfolge bei Gemüsebeeten achten

Bewässerung planen und optimieren

Ein gesunder Rasen benötigt etwa 20 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter und Woche. Bewässern Sie lieber selten und dafür gründlich als häufig und oberflächlich — so werden tiefe Wurzeln gefördert. Der ideale Zeitpunkt ist frühmorgens, wenn Verdunstungsverluste minimal sind. Automatische Bewässerungssysteme mit Bodenfeuchtesensoren sparen bis zu 50 Prozent Wasser gegenüber manueller Bewässerung. Versenkregner, Tropfschläuche und mobile Sprinkler bieten für jeden Gartentyp die passende Lösung.

  1. Erste-Hilfe-Kasten griffbereit halten
  2. Antivibrationssystem schont die Gelenke bei Langzeitarbeit
  3. Totholz als Lebensraum für Insekten und Igel nutzen
  4. Regelmäßig den Boden lockern, um Verdichtung zu vermeiden
  5. Grundstücksgröße und Geländebeschaffenheit vor dem Kauf bewerten
  6. Starterseil auf Verschleiß überprüfen und gegebenenfalls ersetzen

Rasen richtig düngen

Ein gut gedüngter Rasen ist dichter, grüner und widerstandsfähiger. Die erste Düngung erfolgt im April mit einem stickstoffbetonten Langzeitdünger. Eine zweite Düngung im Juni hält den Rasen über den Sommer vital. Im September empfehlen wir einen kaliumbetonten Herbstdünger, der die Winterhärte fördert. Streuen Sie den Dünger gleichmäßig mit einem Streuwagen aus und wässern Sie anschließend den Rasen. Verwenden Sie keinen Dünger bei Trockenheit oder praller Sonne — das kann zu Verbrennungen führen.

  • Rasen nicht kürzer als 3 cm schneiden, um Verbrennungen zu vermeiden
  • Bei Trockenheit lieber seltener, dafür gründlicher bewässern
  • Auf modulare Systeme setzen, die mit dem Bedarf mitwachsen können
  • Kinder und Haustiere während der Arbeit fernhalten

Motor und Antrieb richtig pflegen

Der Motor ist das Herzstück jedes benzinbetriebenen Gartengeräts. Wechseln Sie das Motoröl gemäß den Herstellerangaben — in der Regel nach den ersten 5 Betriebsstunden und danach alle 50 Stunden. Kontrollieren Sie den Luftfilter regelmäßig und reinigen oder tauschen Sie ihn bei Bedarf aus. Ein verschmutzter Luftfilter erhöht den Kraftstoffverbrauch und verringert die Motorleistung deutlich.

  • Mähen bei feuchtem Gras vermeiden — es verklumpt und fault
  • Regelmäßig den Boden lockern, um Verdichtung zu vermeiden
  • Viertaktmotoren sind sparsamer als Zweitaktmotoren
  • Sicherheitseinrichtungen (Totmann-Schalter) auf Funktion testen

Fazit

Beachten Sie die genannten Tipps und Sie werden lange Freude an Ihren Gartengeräten und Ihrem Garten haben. Wenn Sie unsicher sind, zögern Sie nicht, einen Fachmann zu Rate zu ziehen — Sicherheit geht immer vor.

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