Heckenscheren Ratgeber

Heckenschere oder Handsäge: Was eignet sich wann? — Teil 4

In der Welt der Gartengeräte gibt es ständig Neuheiten. Besonders im Bereich Heckenschere oder Handsäge hat sich in letzter Zeit einiges getan. Wir geben Ihnen einen Überblick.

Marken im Vergleich

Auf dem deutschen Markt gibt es zahlreiche Hersteller von Gartengeräten. Stihl und Husqvarna gelten als Premiummarken mit hervorragender Qualität und umfangreichem Servicenetzwerk. Makita und Bosch bieten ein breites Sortiment mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Einhell und Worx sind beliebte Alternativen im mittleren Preissegment. Bei der Markenwahl sollten Sie auch beachten, ob Sie bereits Akkus eines Herstellers besitzen — viele Marken bieten systemübergreifende Akkuplattformen an.

  • Native Pflanzen bevorzugen — sie brauchen weniger Pflege
  • Benzin niemals länger als 30 Tage im Tank stehen lassen
  • Verarbeitungsqualität und Materialien genau ansehen
  • Energieeffizienz und Verbrauchswerte vergleichen
  • Laub im Herbst regelmäßig vom Rasen entfernen
  • Das Gerät wenn möglich vor dem Kauf im Fachhandel ausprobieren

Die richtige Leistungsklasse wählen

Die benötigte Motorleistung hängt direkt von der zu bearbeitenden Fläche und der Vegetation ab. Für kleine Gärten bis 300 Quadratmeter reichen Geräte mit 1.000 bis 1.400 Watt. Mittlere Gärten bis 800 Quadratmeter benötigen 1.400 bis 1.800 Watt, und für große Flächen ab 800 Quadratmeter sollten Sie mindestens 1.800 Watt einplanen. Bei Benzinmotoren gelten entsprechende Hubraum-Werte. Bedenken Sie auch Steigungen und dichten Bewuchs — hier ist mehr Leistung von Vorteil.

Das Wichtigste in Kürze

Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen zum Thema Gartengeräte können Ihnen helfen, Ihre Fähigkeiten zu verbessern und neue Techniken zu erlernen. Viele Fachhändler und Hersteller bieten kostenlose Workshops und Vorführungen an.

  • Bei Gewitter die Arbeit sofort einstellen
  • Messer nach jedem zehnten Einsatz schärfen oder schärfen lassen
  • Kinder und Haustiere während der Arbeit fernhalten
  • pH-Wert des Bodens regelmäßig testen und bei Bedarf kalken

Motor und Antrieb richtig pflegen

Der Motor ist das Herzstück jedes benzinbetriebenen Gartengeräts. Wechseln Sie das Motoröl gemäß den Herstellerangaben — in der Regel nach den ersten 5 Betriebsstunden und danach alle 50 Stunden. Kontrollieren Sie den Luftfilter regelmäßig und reinigen oder tauschen Sie ihn bei Bedarf aus. Ein verschmutzter Luftfilter erhöht den Kraftstoffverbrauch und verringert die Motorleistung deutlich.

Elektrische Sicherheit

Bei Elektro-Gartengeräten mit Kabel gelten besondere Sicherheitsregeln. Verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die für den Außeneinsatz geeignet sind (IP44). Prüfen Sie Kabel und Stecker regelmäßig auf Beschädigungen. Betreiben Sie Elektrogeräte im Freien immer über einen FI-Schutzschalter (RCD). Bei Regen oder feuchten Bedingungen dürfen kabelgebundene Elektrogeräte nicht verwendet werden. Führen Sie das Kabel immer hinter sich, um ein Überfahren zu verhindern.

  1. Akkus nicht vollständig entladen — immer bei 20% nachladen
  2. Radlager auf Leichtgängigkeit testen und bei Bedarf fetten
  3. Bei Ermüdung eine Pause einlegen — Konzentration ist wichtig
  4. Sicherheitseinrichtungen (Totmann-Schalter) auf Funktion testen

Fazit

Ob Profi oder Hobbyist: Die Grundlagen bleiben gleich. Achten Sie auf Qualität, pflegen Sie Ihre Geräte und arbeiten Sie immer sicher. So steht einem perfekten Gartenergebnis nichts im Wege.

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