Qualität zahlt sich aus — das gilt besonders beim Stabheckenschere. Aber woran erkennt man ein gutes Gerät? Unser Ratgeber gibt Ihnen die Antworten.
Benzin, Akku oder Elektro?
Jede Antriebsart hat ihre Vor- und Nachteile. Benzingeräte bieten die größte Leistung und Unabhängigkeit, sind aber lauter und erfordern mehr Wartung. Akku-Geräte sind leise, emissionsfrei und sehr flexibel, haben aber eine begrenzte Laufzeit und sind in der Anschaffung oft teurer. Elektrogeräte mit Kabel sind günstig und wartungsarm, aber der Aktionsradius ist durch das Kabel eingeschränkt. Für Flächen über 500 Quadratmeter empfehlen wir in der Regel ein Benzin- oder leistungsstarkes Akkugerät.
- Bei Einlagerung Kraftstoff ablassen oder Stabilisator verwenden
- Bodenpflege im Herbst stärkt den Rasen für den Winter
- Quick-Start-Systeme erleichtern das Anlassen von Benzinmotoren
- Totholz als Lebensraum für Insekten und Igel nutzen
- Arbeitsbereich vor dem Start auf Hindernisse überprüfen
- Sicherheitseinrichtungen niemals manipulieren oder überbrücken
Elektrische Sicherheit
Bei Elektro-Gartengeräten mit Kabel gelten besondere Sicherheitsregeln. Verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die für den Außeneinsatz geeignet sind (IP44). Prüfen Sie Kabel und Stecker regelmäßig auf Beschädigungen. Betreiben Sie Elektrogeräte im Freien immer über einen FI-Schutzschalter (RCD). Bei Regen oder feuchten Bedingungen dürfen kabelgebundene Elektrogeräte nicht verwendet werden. Führen Sie das Kabel immer hinter sich, um ein Überfahren zu verhindern.
- Auf Fruchtfolge bei Gemüsebeeten achten
- Hecken leicht trapezförmig schneiden für bessere Belichtung
- Gerät vor Wartungsarbeiten immer komplett ausschalten
- Schutzbrille gegen umherfliegende Teile aufsetzen
Marken im Vergleich
Auf dem deutschen Markt gibt es zahlreiche Hersteller von Gartengeräten. Stihl und Husqvarna gelten als Premiummarken mit hervorragender Qualität und umfangreichem Servicenetzwerk. Makita und Bosch bieten ein breites Sortiment mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Einhell und Worx sind beliebte Alternativen im mittleren Preissegment. Bei der Markenwahl sollten Sie auch beachten, ob Sie bereits Akkus eines Herstellers besitzen — viele Marken bieten systemübergreifende Akkuplattformen an.
Darauf sollten Sie achten
Professionelle Gärtner empfehlen, mindestens einmal pro Jahr eine umfassende Bestandsaufnahme des Gartens zu machen. Dabei werden der Zustand des Rasens, der Hecken, der Bäume und des Bodens systematisch bewertet und ein Pflegeplan erstellt.
- Motoröl alle 50 Betriebsstunden wechseln (bei Neugeräten nach 5 Stunden)
- Bei Trockenheit lieber seltener, dafür gründlicher bewässern
- Vergaser bei Leistungsverlust vom Fachmann einstellen lassen
- Akkus nicht vollständig entladen — immer bei 20% nachladen
Reinigung nach jedem Einsatz
Die gründliche Reinigung nach jedem Einsatz ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Erhaltung Ihres Gartengeräts. Entfernen Sie Grasreste, Erde und Pflanzensaft sofort nach der Arbeit. Verwenden Sie dafür einen Holzspachtel oder eine weiche Bürste — niemals einen Hochdruckreiniger direkt auf empfindliche Teile richten. Trocknen Sie das Gerät anschließend ab, um Rostbildung zu vermeiden, und ölen Sie blanke Metallteile leicht ein.
Unser Tipp
Nachhaltigkeit wird auch im Gartenbereich immer wichtiger. Akkubetriebene Geräte ersetzen zunehmend benzinbetriebene Modelle. Sie sind leiser, emissionsfrei und in vielen Anwendungsbereichen bereits ebenbürtig oder sogar überlegen.
- Erste-Hilfe-Kasten griffbereit halten
- Auf die Kompatibilität mit vorhandenen Akkusystemen achten
- Arbeitsbereich vor dem Start auf Hindernisse überprüfen
- Sicherheitseinrichtungen niemals manipulieren oder überbrücken
- Schnittbreite an die Gartengröße anpassen
Fazit
Abschließend möchten wir betonen: Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Garten. Hastiges Arbeiten führt oft zu Fehlern und kann sogar gefährlich sein. Planen Sie Ihre Gartenarbeit sorgfältig und genießen Sie die Ergebnisse.