Qualität zahlt sich aus — das gilt besonders beim Spindelmäher. Aber woran erkennt man ein gutes Gerät? Unser Ratgeber gibt Ihnen die Antworten.
Motor und Antrieb richtig pflegen
Der Motor ist das Herzstück jedes benzinbetriebenen Gartengeräts. Wechseln Sie das Motoröl gemäß den Herstellerangaben — in der Regel nach den ersten 5 Betriebsstunden und danach alle 50 Stunden. Kontrollieren Sie den Luftfilter regelmäßig und reinigen oder tauschen Sie ihn bei Bedarf aus. Ein verschmutzter Luftfilter erhöht den Kraftstoffverbrauch und verringert die Motorleistung deutlich.
Das sagen Experten
Nachhaltigkeit wird auch im Gartenbereich immer wichtiger. Akkubetriebene Geräte ersetzen zunehmend benzinbetriebene Modelle. Sie sind leiser, emissionsfrei und in vielen Anwendungsbereichen bereits ebenbürtig oder sogar überlegen.
Ergonomie und Bedienkomfort
Ein Gerät kann noch so leistungsstark sein — wenn die Ergonomie nicht stimmt, macht die Arbeit keinen Spaß. Achten Sie auf höhenverstellbare Griffe, ein geringes Gewicht und gut erreichbare Bedienelemente. Vibrationsdämpfung ist besonders bei längeren Arbeiten wichtig, um Ermüdung und gesundheitliche Probleme zu vermeiden. Testen Sie das Gerät wenn möglich vor dem Kauf im Fachhandel und achten Sie auf Ihr Körpergefühl.
- Schnittschutzhose bei Kettensägenarbeit ist Pflicht
- Mulchmähen spart Zeit und liefert natürlichen Dünger
- Hinterradantrieb bei Hanglagen bevorzugen
- Budget realistisch planen — Qualität hat ihren Preis
- Das Gerät wenn möglich vor dem Kauf im Fachhandel ausprobieren
- Handschuhe für besseren Grip und Schutz tragen
- Sicherheitseinrichtungen niemals manipulieren oder überbrücken
Mulchfunktion und Fangkorbsysteme
Beim Mulchmähen wird das Schnittgut fein zerkleinert und als natürlicher Dünger auf dem Rasen verteilt. Das spart Zeit (kein Entsorgen) und Dünger. Voraussetzung ist regelmäßiges Mähen, damit die Schnittmenge gering bleibt. Fangkorbsysteme sammeln das Schnittgut auf und eignen sich besonders bei höherem Gras oder wenn ein sauberes Schnittbild gewünscht wird. Viele moderne Mäher bieten eine 3-in-1-Funktion: Mulchen, Fangen und Seitenauswurf. So können Sie je nach Situation flexibel wählen.
- Arbeitsbereich vor dem Start auf Hindernisse überprüfen
- Gründüngung im Herbst säen für bessere Bodenstruktur
- Laub im Herbst regelmäßig vom Rasen entfernen
- Bei Ermüdung eine Pause einlegen — Konzentration ist wichtig
- Werkzeuglose Fadenspulen-Wechsel sparen Zeit beim Trimmer
- Motoröl alle 50 Betriebsstunden wechseln (bei Neugeräten nach 5 Stunden)
- pH-Wert des Bodens regelmäßig testen und bei Bedarf kalken
Vertikutieren: So geht es richtig
Vertikutieren entfernt Moos, Filz und abgestorbenes Material aus dem Rasen und verbessert die Belüftung des Bodens. Der beste Zeitpunkt ist April bis Mai, wenn der Rasen kräftig wächst. Mähen Sie den Rasen vorher auf 2 bis 3 cm herunter. Stellen Sie den Vertikutierer so ein, dass die Messer maximal 3 mm in den Boden eindringen. Arbeiten Sie zügig in Längs- und Querbahnen. Nach dem Vertikutieren den Rasen kalken, düngen und bei Bedarf nachsäen. Wässern Sie die Fläche in den folgenden Wochen regelmäßig.
Fazit
Wir aktualisieren unsere Ratgeber regelmäßig mit den neuesten Erkenntnissen und Produktneuheiten. Schauen Sie gerne wieder vorbei und entdecken Sie weitere hilfreiche Tipps rund um Gartengeräte und Gartenpflege.