Immer wieder erreichen uns Fragen zum Thema Obstbäume schneiden. Deshalb haben wir diesen ausführlichen Ratgeber erstellt, der keine Frage offen lässt.
Motor und Antrieb richtig pflegen
Der Motor ist das Herzstück jedes benzinbetriebenen Gartengeräts. Wechseln Sie das Motoröl gemäß den Herstellerangaben — in der Regel nach den ersten 5 Betriebsstunden und danach alle 50 Stunden. Kontrollieren Sie den Luftfilter regelmäßig und reinigen oder tauschen Sie ihn bei Bedarf aus. Ein verschmutzter Luftfilter erhöht den Kraftstoffverbrauch und verringert die Motorleistung deutlich.
- Schutzbrille gegen umherfliegende Teile aufsetzen
- pH-Wert des Bodens regelmäßig testen und bei Bedarf kalken
- Alle Schraubverbindungen regelmäßig auf festen Sitz überprüfen
- Keilriemen auf Spannung und Verschleiß kontrollieren
- Totholz als Lebensraum für Insekten und Igel nutzen
- Rasenkanten regelmäßig stechen für ein gepflegtes Erscheinungsbild
- Quick-Start-Systeme erleichtern das Anlassen von Benzinmotoren
Die wichtigsten Wartungsarbeiten
Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer Ihres Geräts erheblich. Dazu gehören das Reinigen nach jedem Einsatz, das Überprüfen der Verschleißteile und das rechtzeitige Austauschen von Filtern und Zündkerzen. Besonders wichtig ist auch die korrekte Lagerung über den Winter. Decken Sie das Gerät ab und lagern Sie es an einem trockenen, frostfreien Ort. Bei Benzingeräten sollten Sie den Kraftstoff vor der Einlagerung ablassen oder einen Kraftstoffstabilisator verwenden.
- Messer nach jedem zehnten Einsatz schärfen oder schärfen lassen
- Quick-Start-Systeme erleichtern das Anlassen von Benzinmotoren
- Benzingemisch für Zweitakter muss exakt dosiert werden (meist 1:50)
- Das Gerät wenn möglich vor dem Kauf im Fachhandel ausprobieren
- Vergaser bei Leistungsverlust vom Fachmann einstellen lassen
Vertikutieren: So geht es richtig
Vertikutieren entfernt Moos, Filz und abgestorbenes Material aus dem Rasen und verbessert die Belüftung des Bodens. Der beste Zeitpunkt ist April bis Mai, wenn der Rasen kräftig wächst. Mähen Sie den Rasen vorher auf 2 bis 3 cm herunter. Stellen Sie den Vertikutierer so ein, dass die Messer maximal 3 mm in den Boden eindringen. Arbeiten Sie zügig in Längs- und Querbahnen. Nach dem Vertikutieren den Rasen kalken, düngen und bei Bedarf nachsäen. Wässern Sie die Fläche in den folgenden Wochen regelmäßig.
Rasen richtig düngen
Ein gut gedüngter Rasen ist dichter, grüner und widerstandsfähiger. Die erste Düngung erfolgt im April mit einem stickstoffbetonten Langzeitdünger. Eine zweite Düngung im Juni hält den Rasen über den Sommer vital. Im September empfehlen wir einen kaliumbetonten Herbstdünger, der die Winterhärte fördert. Streuen Sie den Dünger gleichmäßig mit einem Streuwagen aus und wässern Sie anschließend den Rasen. Verwenden Sie keinen Dünger bei Trockenheit oder praller Sonne — das kann zu Verbrennungen führen.
Darauf sollten Sie achten
Die Wahl zwischen manuellen und motorisierten Werkzeugen hängt von der Gartengröße und Ihrem persönlichen Fitness-Level ab. Für kleine Gärten können manuelle Werkzeuge völlig ausreichend sein und bieten zudem eine gute körperliche Betätigung.
- Hecken leicht trapezförmig schneiden für bessere Belichtung
- pH-Wert des Bodens regelmäßig testen und bei Bedarf kalken
- Automatische Drehzahlregulierung spart Kraftstoff und Verschleiß
- Hochbeete erleichtern die Gartenarbeit und schonen den Rücken
- Lautstärke des Geräts beachten — wichtig für die Nachbarschaft
- Den nächsten Fachhändler oder Servicepartner in der Nähe recherchieren
- Immer festes Schuhwerk mit Stahlkappen tragen
Fazit
Die Investition in gute Gartengeräte und fundiertes Wissen macht sich bezahlt — nicht nur durch einen schöneren Garten, sondern auch durch weniger Aufwand und Kosten auf lange Sicht. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude bei der Gartenarbeit.