Kaufberatung

Online vs Fachhandel: Wo kauft man Gartengeräte am besten? — Teil 3

Jahr für Jahr investieren Deutsche Millionen in ihre Gärten. Damit sich diese Investition lohnt, ist fundiertes Wissen über Online vs Fachhandel unerlässlich.

Akku richtig laden und lagern

Lithium-Ionen-Akkus haben eine begrenzte Lebensdauer, die Sie durch richtige Pflege maximieren können. Vermeiden Sie die vollständige Entladung des Akkus — laden Sie ihn auf, wenn noch etwa 20 Prozent Restkapazität vorhanden sind. Lagern Sie den Akku bei Raumtemperatur und vermeiden Sie extreme Hitze oder Kälte. Im Winter sollte der Akku mit etwa 50 bis 70 Prozent Ladung gelagert werden. Verwenden Sie ausschließlich das vom Hersteller empfohlene Ladegerät.

  • Rasen nicht kürzer als 3 cm schneiden, um Verbrennungen zu vermeiden
  • Bei Einlagerung Kraftstoff ablassen oder Stabilisator verwenden
  • Garantiebedingungen und Serviceleistungen der Hersteller vergleichen
  • Gründüngung im Herbst säen für bessere Bodenstruktur

Benzin, Akku oder Elektro?

Jede Antriebsart hat ihre Vor- und Nachteile. Benzingeräte bieten die größte Leistung und Unabhängigkeit, sind aber lauter und erfordern mehr Wartung. Akku-Geräte sind leise, emissionsfrei und sehr flexibel, haben aber eine begrenzte Laufzeit und sind in der Anschaffung oft teurer. Elektrogeräte mit Kabel sind günstig und wartungsarm, aber der Aktionsradius ist durch das Kabel eingeschränkt. Für Flächen über 500 Quadratmeter empfehlen wir in der Regel ein Benzin- oder leistungsstarkes Akkugerät.

Unser Tipp

Die Digitalisierung macht auch vor dem Garten nicht halt. Smarte Bewässerungssysteme, App-gesteuerte Mähroboter und sensorbasierte Bodenanalyse sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Diese Technologien können Ihnen viel Arbeit abnehmen und gleichzeitig die Ergebnisse verbessern.

Lautstärke und Lärmschutz

Die Lautstärke von Gartengeräten ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch des Nachbarschaftsfriedens und der Gesundheit. Benzin-Rasenmäher erreichen typischerweise 90-100 dB, Akku-Mäher liegen bei 60-75 dB und Mähroboter bei nur 55-65 dB. Ab 85 dB besteht bei dauerhafter Einwirkung ein Risiko für Gehörschäden. In Deutschland gelten strenge Ruhezeiten: Werktags dürfen Gartengeräte zwischen 7 und 20 Uhr betrieben werden. Besonders laute Geräte wie Laubbläser und Motorsägen sind auf 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr beschränkt.

  • Motoröl alle 50 Betriebsstunden wechseln (bei Neugeräten nach 5 Stunden)
  • Bewegliche Teile und Gelenke regelmäßig schmieren
  • Auf Fruchtfolge bei Gemüsebeeten achten
  • Bremsanlage bei Aufsitzmähern regelmäßig kontrollieren
  • Laub im Herbst regelmäßig vom Rasen entfernen
  • Auf CE-Kennzeichnung und GS-Prüfzeichen achten
  • Gewicht und Ergonomie für den eigenen Körperbau bewerten

Marken im Vergleich

Auf dem deutschen Markt gibt es zahlreiche Hersteller von Gartengeräten. Stihl und Husqvarna gelten als Premiummarken mit hervorragender Qualität und umfangreichem Servicenetzwerk. Makita und Bosch bieten ein breites Sortiment mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Einhell und Worx sind beliebte Alternativen im mittleren Preissegment. Bei der Markenwahl sollten Sie auch beachten, ob Sie bereits Akkus eines Herstellers besitzen — viele Marken bieten systemübergreifende Akkuplattformen an.

Das sagen Experten

Vergleichen Sie verschiedene Modelle und Marken, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Was für den einen Garten perfekt ist, muss für den anderen nicht die beste Wahl sein. Individuelle Gegebenheiten spielen eine entscheidende Rolle.

  1. Rasen nicht kürzer als 3 cm schneiden, um Verbrennungen zu vermeiden
  2. Quick-Start-Systeme erleichtern das Anlassen von Benzinmotoren
  3. Sonderangebote und Aktionen vergleichen, aber nicht nur auf den Preis schauen
  4. Sicherheitseinrichtungen niemals manipulieren oder überbrücken
  5. Luftfilter alle 25 Betriebsstunden reinigen und bei Bedarf austauschen

Fazit

Beachten Sie die genannten Tipps und Sie werden lange Freude an Ihren Gartengeräten und Ihrem Garten haben. Wenn Sie unsicher sind, zögern Sie nicht, einen Fachmann zu Rate zu ziehen — Sicherheit geht immer vor.

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