Profi-Wissen

Professionelle Rasenpflege: Geheimnisse der Greenkeeper — Teil 3

Der Gartengerät ist eines der meistgenutzten Gartengeräte in Deutschland. Doch nicht alle Modelle sind gleich gut. Wir helfen Ihnen bei der richtigen Wahl.

Geräte wie ein Profi einsetzen

Professionelle Gärtner nutzen ihre Geräte anders als Hobbyisten. Sie arbeiten mit konstantem, gleichmäßigem Tempo statt hektisch hin und her. Sie achten auf optimale Betriebsbedingungen — nicht bei Nässe mähen, nicht bei Hitze düngen, nicht bei Wind sprühen. Sie führen nach jedem Einsatz eine Kurzwartung durch und erkennen Probleme früh. Übernehmen Sie diese Gewohnheiten und Sie werden nicht nur bessere Ergebnisse erzielen, sondern auch die Lebensdauer Ihrer Geräte deutlich verlängern.

  • Automatische Drehzahlregulierung spart Kraftstoff und Verschleiß
  • Bremsanlage bei Aufsitzmähern regelmäßig kontrollieren
  • Zündkerze einmal pro Saison kontrollieren und gegebenenfalls erneuern
  • LED-Betriebsanzeigen informieren über Akku-Ladezustand

Sicherheitsausrüstung und Schutzkleidung

Die richtige Schutzausrüstung ist beim Umgang mit Gartengeräten unerlässlich. Tragen Sie immer festes Schuhwerk mit Stahlkappen, Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille. Bei Kettensägenarbeit sind zusätzlich Schnittschutzhosen, ein Helm mit Gehörschutz und Visier sowie Schnittschutzstiefel Pflicht. Auch bei Heckenscheren und Freischneidern sollten Sie einen Gehörschutz und eine Schutzbrille tragen. Investieren Sie in hochwertige Schutzausrüstung — Ihre Gesundheit ist es wert.

  • Mähen bei feuchtem Gras vermeiden — es verklumpt und fault
  • Lithium-Ionen-Akkus bei Zimmertemperatur lagern
  • Gartenteich im Herbst mit Laubnetz schützen
  • Gründüngung im Herbst säen für bessere Bodenstruktur
  • Energieeffizienz und Verbrauchswerte vergleichen

Schnittbreite und Flächenleistung

Die Schnittbreite ist ein entscheidender Faktor für die Effizienz. Bei Rasenmähern gilt als Faustregel: Für Flächen bis 200 qm reicht eine Schnittbreite von 32-38 cm. Bis 500 qm sind 40-46 cm ideal, und ab 500 qm sollten es mindestens 46-53 cm sein. Eine breitere Schnittbreite bedeutet weniger Bahnen und schnelleres Arbeiten, aber auch ein schwereres und weniger wendiges Gerät. Bei verwinkelten Gärten mit vielen Hindernissen kann ein wendigeres Gerät mit schmalerer Schnittbreite sogar schneller sein.

  • Gerät vor Wartungsarbeiten immer komplett ausschalten
  • LED-Betriebsanzeigen informieren über Akku-Ladezustand
  • Hecken leicht trapezförmig schneiden für bessere Belichtung
  • Beim Betanken den Motor abstellen und abkühlen lassen
  • Gerät niemals unbeaufsichtigt mit laufendem Motor stehen lassen

Lautstärke und Lärmschutz

Die Lautstärke von Gartengeräten ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch des Nachbarschaftsfriedens und der Gesundheit. Benzin-Rasenmäher erreichen typischerweise 90-100 dB, Akku-Mäher liegen bei 60-75 dB und Mähroboter bei nur 55-65 dB. Ab 85 dB besteht bei dauerhafter Einwirkung ein Risiko für Gehörschäden. In Deutschland gelten strenge Ruhezeiten: Werktags dürfen Gartengeräte zwischen 7 und 20 Uhr betrieben werden. Besonders laute Geräte wie Laubbläser und Motorsägen sind auf 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr beschränkt.

Das sagen Experten

Professionelle Gärtner empfehlen, mindestens einmal pro Jahr eine umfassende Bestandsaufnahme des Gartens zu machen. Dabei werden der Zustand des Rasens, der Hecken, der Bäume und des Bodens systematisch bewertet und ein Pflegeplan erstellt.

  • Viertaktmotoren sind sparsamer als Zweitaktmotoren
  • Rasenkanten regelmäßig stechen für ein gepflegtes Erscheinungsbild
  • Regenwasser auffangen und zur Bewässerung nutzen
  • Gesetzliche Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen beachten
  • LED-Betriebsanzeigen informieren über Akku-Ladezustand
  • Unkraut am besten frühzeitig und regelmäßig entfernen

Fazit

Wir aktualisieren unsere Ratgeber regelmäßig mit den neuesten Erkenntnissen und Produktneuheiten. Schauen Sie gerne wieder vorbei und entdecken Sie weitere hilfreiche Tipps rund um Gartengeräte und Gartenpflege.

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