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Profi-Tipps: So arbeiten Garten- und Landschaftsbauer — Teil 4

Gartenarbeit im Wandel: Neue Technologien und Methoden revolutionieren Profi-Tipps. Wir zeigen Ihnen, welche Neuerungen sich für Ihren Garten lohnen.

Akkutechnologie verstehen

Die Akkutechnologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Moderne Lithium-Ionen-Akkus bieten hohe Energiedichte, keinen Memory-Effekt und eine relativ geringe Selbstentladung. Die Kapazität wird in Amperestunden (Ah) angegeben und bestimmt die Laufzeit. Die Spannung (Volt) gibt Aufschluss über die maximale Leistung. Ein 36V/5Ah-Akku bietet mehr Kraft als ein 18V/5Ah-Akku. Viele Hersteller bieten Akkuplattformen an, bei denen ein Akku für verschiedene Geräte verwendet werden kann — das spart Geld und Ressourcen.

  1. Im Zweifel immer einen Fachmann konsultieren
  2. Gesetzliche Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen beachten
  3. Regenwasser auffangen und zur Bewässerung nutzen
  4. Sicherheitseinrichtungen niemals manipulieren oder überbrücken
  5. WLAN-fähige Mähroboter lassen sich per App fernsteuern

Sichere Arbeitstechnik

Neben der Schutzausrüstung ist die richtige Arbeitstechnik entscheidend für Ihre Sicherheit. Arbeiten Sie immer mit beiden Händen am Gerät und achten Sie auf einen sicheren Stand. Überprüfen Sie den Arbeitsbereich vor dem Start auf Steine, Äste und andere Hindernisse. Arbeiten Sie niemals unter Zeitdruck oder bei Müdigkeit. Bei Arbeiten an Hängen arbeiten Sie quer zum Hang, nicht bergauf oder bergab. Lassen Sie das Gerät nach dem Ausschalten immer vollständig zum Stillstand kommen, bevor Sie es ablegen.

Das Wichtigste in Kürze

Die Wahl zwischen manuellen und motorisierten Werkzeugen hängt von der Gartengröße und Ihrem persönlichen Fitness-Level ab. Für kleine Gärten können manuelle Werkzeuge völlig ausreichend sein und bieten zudem eine gute körperliche Betätigung.

  1. Antivibrationssystem schont die Gelenke bei Langzeitarbeit
  2. Verarbeitungsqualität und Materialien genau ansehen
  3. Lautstärke des Geräts beachten — wichtig für die Nachbarschaft
  4. Teleskopstiele sollten stufenlos verstellbar sein
  5. Schutzbrille gegen umherfliegende Teile aufsetzen

Lautstärke und Lärmschutz

Die Lautstärke von Gartengeräten ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch des Nachbarschaftsfriedens und der Gesundheit. Benzin-Rasenmäher erreichen typischerweise 90-100 dB, Akku-Mäher liegen bei 60-75 dB und Mähroboter bei nur 55-65 dB. Ab 85 dB besteht bei dauerhafter Einwirkung ein Risiko für Gehörschäden. In Deutschland gelten strenge Ruhezeiten: Werktags dürfen Gartengeräte zwischen 7 und 20 Uhr betrieben werden. Besonders laute Geräte wie Laubbläser und Motorsägen sind auf 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr beschränkt.

Häufige Fehler

Vergleichen Sie verschiedene Modelle und Marken, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Was für den einen Garten perfekt ist, muss für den anderen nicht die beste Wahl sein. Individuelle Gegebenheiten spielen eine entscheidende Rolle.

Fazit

Abschließend möchten wir betonen: Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Garten. Hastiges Arbeiten führt oft zu Fehlern und kann sogar gefährlich sein. Planen Sie Ihre Gartenarbeit sorgfältig und genießen Sie die Ergebnisse.

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