Gartenpflege

Rasenkrankheiten erkennen und behandeln — Teil 3

Ob Profi oder Hobbygärtner: Die richtige Ausrüstung macht den Unterschied. Erfahren Sie hier, worauf es beim Gartengerät wirklich ankommt.

Die richtige Schnitthöhe einstellen

Die optimale Schnitthöhe hängt von der Grasart und der Jahreszeit ab. Für die meisten deutschen Rasenflächen empfehlen wir im Sommer eine Schnitthöhe von 4 bis 5 cm. Im Frühling und Herbst können Sie auf 3 bis 4 cm heruntergehen. Schattige Bereiche sollten grundsätzlich etwas höher geschnitten werden (mindestens 5 cm), damit die Gräser genug Photosynthese betreiben können. Die goldene Regel: Nie mehr als ein Drittel der Halmlänge auf einmal abschneiden, um den Rasen nicht zu stressen.

  1. Radlager auf Leichtgängigkeit testen und bei Bedarf fetten
  2. Handschuhe für besseren Grip und Schutz tragen
  3. Die Kettengeschwindigkeit beeinflusst die Schnittleistung erheblich
  4. Auf Fruchtfolge bei Gemüsebeeten achten

Herbstvorbereitungen im Garten

Der Herbst ist die Zeit der Vorbereitung auf den Winter. Entfernen Sie regelmäßig Laub vom Rasen, da liegengebliebenes Laub zu Fäulnis und Rasenkrankheiten führen kann. Nutzen Sie dafür einen Laubbläser oder -sauger. Der letzte Rasenschnitt sollte Ende Oktober erfolgen — stellen Sie die Schnitthöhe etwas höher ein als im Sommer. Bringen Sie im September eine herbstliche Rasendüngung mit viel Kalium aus, um die Winterhärte zu fördern. Reinigen und warten Sie alle Gartengeräte vor der Einlagerung gründlich.

  • Auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Service achten
  • pH-Wert des Bodens regelmäßig testen und bei Bedarf kalken
  • Vergaser bei Leistungsverlust vom Fachmann einstellen lassen
  • Schnittbreite an die Gartengröße anpassen
  • Motoröl alle 50 Betriebsstunden wechseln (bei Neugeräten nach 5 Stunden)

Sommerpflege für den perfekten Garten

Im Sommer steht die regelmäßige Pflege im Vordergrund. Mähen Sie den Rasen ein- bis zweimal pro Woche, aber schneiden Sie nie mehr als ein Drittel der Halmlänge ab. Bei Trockenheit ist gründliches, aber seltenes Wässern besser als häufiges, oberflächliches Gießen. Bewässern Sie morgens oder abends, um Verdunstungsverluste zu minimieren. Hecken können im Juni und August geschnitten werden. Achten Sie auf die Nistzeiten — zwischen März und September gilt in Deutschland das Bundesnaturschutzgesetz.

  1. Arbeitsbereich vor dem Start auf Hindernisse überprüfen
  2. Rosen im März schneiden, wenn die Forsythien blühen
  3. Hecken leicht trapezförmig schneiden für bessere Belichtung
  4. Obstbäume im Winter schneiden, wenn sie in der Vegetationsruhe sind
  5. Hinterradantrieb bei Hanglagen bevorzugen

Fazit

Gartenarbeit ist eine Kunst, die man mit der Zeit perfektioniert. Jeder Garten ist einzigartig und braucht individuelle Pflege. Mit den Grundlagen aus diesem Artikel haben Sie einen soliden Start. Schauen Sie regelmäßig in unseren Ratgeber für neue Tipps und Tricks.

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