Gartenpflege

Regenwasser sammeln und im Garten nutzen — Teil 3

Wer bei Regenwasser sammeln und im Garten nutzen — Teil 3 auf Nummer sicher gehen will, braucht fundiertes Wissen. Dieser Artikel liefert Ihnen genau das — kompakt und verständlich aufbereitet.

Akku richtig laden und lagern

Lithium-Ionen-Akkus haben eine begrenzte Lebensdauer, die Sie durch richtige Pflege maximieren können. Vermeiden Sie die vollständige Entladung des Akkus — laden Sie ihn auf, wenn noch etwa 20 Prozent Restkapazität vorhanden sind. Lagern Sie den Akku bei Raumtemperatur und vermeiden Sie extreme Hitze oder Kälte. Im Winter sollte der Akku mit etwa 50 bis 70 Prozent Ladung gelagert werden. Verwenden Sie ausschließlich das vom Hersteller empfohlene Ladegerät.

  1. Viertaktmotoren sind sparsamer als Zweitaktmotoren
  2. Erste-Hilfe-Kasten griffbereit halten
  3. WLAN-fähige Mähroboter lassen sich per App fernsteuern
  4. Messer nach jedem zehnten Einsatz schärfen oder schärfen lassen
  5. Handschuhe für besseren Grip und Schutz tragen
  6. Akkus nicht vollständig entladen — immer bei 20% nachladen

Winterpause richtig nutzen

Im Winter ruht die Gartenarbeit weitgehend, aber Sie können die Zeit sinnvoll nutzen. Überprüfen und warten Sie alle Gartengeräte gründlich. Schärfen Sie Messer und Scheren, wechseln Sie Verschleißteile und führen Sie anstehende Reparaturen durch. Lagern Sie Akkus bei Zimmertemperatur und laden Sie sie regelmäßig auf etwa 50 Prozent. Benzin sollte aus den Tanks abgelassen oder mit Stabilisator versetzt werden. Erstellen Sie einen Gartenplan für das kommende Jahr und bestellen Sie benötigte Samen und Dünger rechtzeitig.

Unser Tipp

Besonders wichtig ist dabei die Wahl des richtigen Zeitpunkts. Gartenarbeiten, die zur falschen Jahreszeit durchgeführt werden, können mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Informieren Sie sich vorab über die optimalen Zeitfenster für jede Tätigkeit.

  • Regelmäßig den Boden lockern, um Verdichtung zu vermeiden
  • Benzingemisch für Zweitakter muss exakt dosiert werden (meist 1:50)
  • Die Schnittbreite sollte zur Gartengröße passen
  • Auf CE-Kennzeichnung und GS-Prüfzeichen achten
  • Motoröl alle 50 Betriebsstunden wechseln (bei Neugeräten nach 5 Stunden)

Rasen richtig düngen

Ein gut gedüngter Rasen ist dichter, grüner und widerstandsfähiger. Die erste Düngung erfolgt im April mit einem stickstoffbetonten Langzeitdünger. Eine zweite Düngung im Juni hält den Rasen über den Sommer vital. Im September empfehlen wir einen kaliumbetonten Herbstdünger, der die Winterhärte fördert. Streuen Sie den Dünger gleichmäßig mit einem Streuwagen aus und wässern Sie anschließend den Rasen. Verwenden Sie keinen Dünger bei Trockenheit oder praller Sonne — das kann zu Verbrennungen führen.

  • Gartenteich im Herbst mit Laubnetz schützen
  • Unkraut am besten frühzeitig und regelmäßig entfernen
  • Fangkorbvolumen für die Rasenfläche ausreichend dimensionieren
  • Sicherheitseinrichtungen (Totmann-Schalter) auf Funktion testen
  • Schnitthöhenverstellung auf korrekte Funktion überprüfen
  • pH-Wert des Bodens regelmäßig testen und bei Bedarf kalken
  • Nach dem Vertikutieren nachsäen und düngen für dichte Narbe

Frühjahrsarbeiten im Garten

Im Frühling erwacht der Garten zu neuem Leben und es gibt viel zu tun. Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, können Sie mit dem Vertikutieren beginnen, um Moos und Filz aus dem Rasen zu entfernen. Ab April ist der ideale Zeitpunkt für die erste Düngung. Überprüfen Sie Ihre Gartengeräte nach der Winterpause: Wechseln Sie das Öl, schärfen Sie die Messer und laden Sie die Akkus. Schneiden Sie Sträucher und Hecken vor dem Austrieb in Form.

Darauf sollten Sie achten

Professionelle Gärtner empfehlen, mindestens einmal pro Jahr eine umfassende Bestandsaufnahme des Gartens zu machen. Dabei werden der Zustand des Rasens, der Hecken, der Bäume und des Bodens systematisch bewertet und ein Pflegeplan erstellt.

  1. Betriebsanleitung vor dem ersten Einsatz vollständig lesen
  2. Bürstenlose Motoren sind effizienter und langlebiger
  3. Arbeitsbereich vor dem Start auf Hindernisse überprüfen
  4. Hochbeete erleichtern die Gartenarbeit und schonen den Rücken
  5. Zündkerze einmal pro Saison kontrollieren und gegebenenfalls erneuern
  6. Mulchmähen spart Zeit und liefert natürlichen Dünger
  7. Gehäuse auf Risse und Beschädigungen kontrollieren

Der optimale Zeitpunkt für Gartenarbeiten

Timing ist bei der Gartenarbeit alles. Der beste Zeitpunkt zum Vertikutieren ist April bis Mai und September. Rasen säen sollte man im Frühling (April/Mai) oder Herbst (September). Hecken schneiden ist idealerweise im Juni und Ende August angesagt. Bäume beschneiden Sie am besten zwischen November und Februar, wenn die Bäume in der Vegetationsruhe sind. Rosen schneiden Sie im März, wenn die Forsythien blühen. Beachten Sie, dass Rückschnitte an Hecken und Gebüschen laut Bundesnaturschutzgesetz zwischen 1. März und 30. September nur als leichte Pflegeschnitte erlaubt sind.

  • Kompost als natürlichen Bodenverbesserer einsetzen
  • Schnittreste als Mulch verwenden — das spart Dünger
  • Bei Trockenheit lieber seltener, dafür gründlicher bewässern
  • Sicherheitsabstand zu anderen Personen einhalten

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen: Mit dem richtigen Wissen und den passenden Werkzeugen macht Gartenarbeit nicht nur Spaß, sondern liefert auch hervorragende Ergebnisse. Bleiben Sie dran und lesen Sie unsere weiteren Ratgeber für noch mehr Expertentipps.

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