Gartenpflege

Trockenheitsresistenter Rasen: Sorten und Pflegetipps — Teil 2

Erfahrene Gärtner wissen: Die richtige Vorbereitung ist die halbe Arbeit. Das gilt besonders für Trockenheitsresistenter Rasen. Hier erfahren Sie, wie Sie optimal starten.

Frühjahrsarbeiten im Garten

Im Frühling erwacht der Garten zu neuem Leben und es gibt viel zu tun. Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, können Sie mit dem Vertikutieren beginnen, um Moos und Filz aus dem Rasen zu entfernen. Ab April ist der ideale Zeitpunkt für die erste Düngung. Überprüfen Sie Ihre Gartengeräte nach der Winterpause: Wechseln Sie das Öl, schärfen Sie die Messer und laden Sie die Akkus. Schneiden Sie Sträucher und Hecken vor dem Austrieb in Form.

  • Auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Service achten
  • Ein höherer Ah-Wert bedeutet längere Laufzeit, nicht mehr Leistung
  • Bewegliche Teile und Gelenke regelmäßig schmieren
  • Bürstenlose Motoren sind effizienter und langlebiger
  • Automatische Drehzahlregulierung spart Kraftstoff und Verschleiß
  • Nach dem Vertikutieren nachsäen und düngen für dichte Narbe

Rasenkrankheiten erkennen und bekämpfen

Die häufigsten Rasenkrankheiten in Deutschland sind Schneeschimmel, Rotspitzigkeit und Dollarspot. Schneeschimmel zeigt sich als kreisrunde, grau-weiße Flecken im Frühling. Vorbeugend hilft eine gute Belüftung und die Vermeidung von Staunässe. Rotspitzigkeit erkennt man an rötlichen Fadenstrukturen an den Grashalmen — eine Stickstoffdüngung schafft Abhilfe. Generell gilt: Ein gut gepflegter, richtig gedüngter und belüfteter Rasen ist am widerstandsfähigsten gegen Krankheiten. Vermeiden Sie Überdüngung und Staunässe.

  • Kübelpflanzen rechtzeitig ins Winterquartier bringen
  • Werkzeuglose Fadenspulen-Wechsel sparen Zeit beim Trimmer
  • Auf CE-Kennzeichnung und GS-Prüfzeichen achten
  • Energieeffizienz und Verbrauchswerte vergleichen
  • Auf Fruchtfolge bei Gemüsebeeten achten
  • Laub im Herbst regelmäßig vom Rasen entfernen
  • Schattige Bereiche mit schattenverträglichen Grassorten nachsäen

Der optimale Zeitpunkt für Gartenarbeiten

Timing ist bei der Gartenarbeit alles. Der beste Zeitpunkt zum Vertikutieren ist April bis Mai und September. Rasen säen sollte man im Frühling (April/Mai) oder Herbst (September). Hecken schneiden ist idealerweise im Juni und Ende August angesagt. Bäume beschneiden Sie am besten zwischen November und Februar, wenn die Bäume in der Vegetationsruhe sind. Rosen schneiden Sie im März, wenn die Forsythien blühen. Beachten Sie, dass Rückschnitte an Hecken und Gebüschen laut Bundesnaturschutzgesetz zwischen 1. März und 30. September nur als leichte Pflegeschnitte erlaubt sind.

  1. Arbeitsbereich vor dem Start auf Hindernisse überprüfen
  2. Gerät niemals unbeaufsichtigt mit laufendem Motor stehen lassen
  3. Teleskopstiele sollten stufenlos verstellbar sein
  4. Benzingemisch für Zweitakter muss exakt dosiert werden (meist 1:50)
  5. Bei Einlagerung Kraftstoff ablassen oder Stabilisator verwenden

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen: Mit dem richtigen Wissen und den passenden Werkzeugen macht Gartenarbeit nicht nur Spaß, sondern liefert auch hervorragende Ergebnisse. Bleiben Sie dran und lesen Sie unsere weiteren Ratgeber für noch mehr Expertentipps.

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