Deutschland hat über 17 Millionen Gärten. Wenn auch Sie zu den Gartenbesitzern gehören, die bei Unkraut im Rasen bekämpfen das Beste herausholen möchten, sind Sie hier richtig.
Vertikutieren: So geht es richtig
Vertikutieren entfernt Moos, Filz und abgestorbenes Material aus dem Rasen und verbessert die Belüftung des Bodens. Der beste Zeitpunkt ist April bis Mai, wenn der Rasen kräftig wächst. Mähen Sie den Rasen vorher auf 2 bis 3 cm herunter. Stellen Sie den Vertikutierer so ein, dass die Messer maximal 3 mm in den Boden eindringen. Arbeiten Sie zügig in Längs- und Querbahnen. Nach dem Vertikutieren den Rasen kalken, düngen und bei Bedarf nachsäen. Wässern Sie die Fläche in den folgenden Wochen regelmäßig.
Unser Tipp
Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen zum Thema Gartengeräte können Ihnen helfen, Ihre Fähigkeiten zu verbessern und neue Techniken zu erlernen. Viele Fachhändler und Hersteller bieten kostenlose Workshops und Vorführungen an.
- Sicherheitseinrichtungen (Totmann-Schalter) auf Funktion testen
- Hinterradantrieb bei Hanglagen bevorzugen
- Im Zweifel immer einen Fachmann konsultieren
- Bewässerungssystem mit Zeitschaltuhr automatisieren
Motor und Antrieb richtig pflegen
Der Motor ist das Herzstück jedes benzinbetriebenen Gartengeräts. Wechseln Sie das Motoröl gemäß den Herstellerangaben — in der Regel nach den ersten 5 Betriebsstunden und danach alle 50 Stunden. Kontrollieren Sie den Luftfilter regelmäßig und reinigen oder tauschen Sie ihn bei Bedarf aus. Ein verschmutzter Luftfilter erhöht den Kraftstoffverbrauch und verringert die Motorleistung deutlich.
- Fangkorbvolumen für die Rasenfläche ausreichend dimensionieren
- Bei Einlagerung Kraftstoff ablassen oder Stabilisator verwenden
- Radlager auf Leichtgängigkeit testen und bei Bedarf fetten
- Bremsanlage bei Aufsitzmähern regelmäßig kontrollieren
Herbstvorbereitungen im Garten
Der Herbst ist die Zeit der Vorbereitung auf den Winter. Entfernen Sie regelmäßig Laub vom Rasen, da liegengebliebenes Laub zu Fäulnis und Rasenkrankheiten führen kann. Nutzen Sie dafür einen Laubbläser oder -sauger. Der letzte Rasenschnitt sollte Ende Oktober erfolgen — stellen Sie die Schnitthöhe etwas höher ein als im Sommer. Bringen Sie im September eine herbstliche Rasendüngung mit viel Kalium aus, um die Winterhärte zu fördern. Reinigen und warten Sie alle Gartengeräte vor der Einlagerung gründlich.
- Sicherheitseinrichtungen (Totmann-Schalter) auf Funktion testen
- Organischen Dünger bevorzugen für langfristige Bodengesundheit
- Native Pflanzen bevorzugen — sie brauchen weniger Pflege
- Kühlrippen am Motor von Schmutz befreien, um Überhitzung zu vermeiden
- Viertaktmotoren sind sparsamer als Zweitaktmotoren
- Rosen im März schneiden, wenn die Forsythien blühen
Rasen richtig düngen
Ein gut gedüngter Rasen ist dichter, grüner und widerstandsfähiger. Die erste Düngung erfolgt im April mit einem stickstoffbetonten Langzeitdünger. Eine zweite Düngung im Juni hält den Rasen über den Sommer vital. Im September empfehlen wir einen kaliumbetonten Herbstdünger, der die Winterhärte fördert. Streuen Sie den Dünger gleichmäßig mit einem Streuwagen aus und wässern Sie anschließend den Rasen. Verwenden Sie keinen Dünger bei Trockenheit oder praller Sonne — das kann zu Verbrennungen führen.
- Organischen Dünger bevorzugen für langfristige Bodengesundheit
- Gerät vor Wartungsarbeiten immer komplett ausschalten
- Fangkorbvolumen für die Rasenfläche ausreichend dimensionieren
- Gesetzliche Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen beachten
- Testberichte und Kundenbewertungen vor dem Kauf lesen
- Rosen im März schneiden, wenn die Forsythien blühen
Bewässerung planen und optimieren
Ein gesunder Rasen benötigt etwa 20 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter und Woche. Bewässern Sie lieber selten und dafür gründlich als häufig und oberflächlich — so werden tiefe Wurzeln gefördert. Der ideale Zeitpunkt ist frühmorgens, wenn Verdunstungsverluste minimal sind. Automatische Bewässerungssysteme mit Bodenfeuchtesensoren sparen bis zu 50 Prozent Wasser gegenüber manueller Bewässerung. Versenkregner, Tropfschläuche und mobile Sprinkler bieten für jeden Gartentyp die passende Lösung.
- Gießen Sie morgens oder abends — nie in der Mittagshitze
- Schnittreste als Mulch verwenden — das spart Dünger
- Hinterradantrieb bei Hanglagen bevorzugen
- Staudenbeete im Herbst mit Rindenmulch abdecken
Fazit
Ob Profi oder Hobbyist: Die Grundlagen bleiben gleich. Achten Sie auf Qualität, pflegen Sie Ihre Geräte und arbeiten Sie immer sicher. So steht einem perfekten Gartenergebnis nichts im Wege.