Rasenmäher Ratgeber

Wann sollte man den Rasen mähen? Optimale Zeiten und Höhen — Teil 4

Moderne Technik macht Wann sollte man den Rasen mähen? Optimale Zeiten und Höhen — Teil 4 einfacher als je zuvor. Doch welche Innovationen lohnen sich wirklich? Wir haben die neuesten Entwicklungen unter die Lupe genommen.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Die Wahl des richtigen Geräts hängt von mehreren Faktoren ab: Grundstücksgröße, Geländebeschaffenheit, gewünschte Antriebsart und natürlich das Budget. Machen Sie sich vor dem Kauf eine Liste Ihrer Anforderungen. Ein zu kleines Gerät wird Sie frustrieren, ein überdimensioniertes ist unnötig teuer. Achten Sie besonders auf die Schnittbreite, die Motorleistung und die Ergonomie der Bedienelemente.

Schnittsysteme und ihre Unterschiede

Das Schnittsystem ist entscheidend für die Qualität der Arbeit. Bei Rasenmähern unterscheidet man zwischen Sichelmähern (rotierendes Messer) und Spindelmähern (mehrere Messer auf einer Walze). Spindelmäher liefern das sauberste Schnittbild, eignen sich aber nur für gepflegte Rasen ohne Unebenheiten. Bei Heckenscheren unterscheidet man zwischen einseitig und beidseitig schneidenden Modellen. Beidseitig schneidende Schwerter sind vielseitiger, einseitig schneidende bieten bei dicken Ästen oft mehr Kraft. Der Messerabstand bestimmt den maximalen Astdurchmesser.

Marken im Vergleich

Auf dem deutschen Markt gibt es zahlreiche Hersteller von Gartengeräten. Stihl und Husqvarna gelten als Premiummarken mit hervorragender Qualität und umfangreichem Servicenetzwerk. Makita und Bosch bieten ein breites Sortiment mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Einhell und Worx sind beliebte Alternativen im mittleren Preissegment. Bei der Markenwahl sollten Sie auch beachten, ob Sie bereits Akkus eines Herstellers besitzen — viele Marken bieten systemübergreifende Akkuplattformen an.

  • Benzingemisch für Zweitakter muss exakt dosiert werden (meist 1:50)
  • Bremsanlage bei Aufsitzmähern regelmäßig kontrollieren
  • Rasenkanten regelmäßig stechen für ein gepflegtes Erscheinungsbild
  • Handschuhe für besseren Grip und Schutz tragen

Mulchfunktion und Fangkorbsysteme

Beim Mulchmähen wird das Schnittgut fein zerkleinert und als natürlicher Dünger auf dem Rasen verteilt. Das spart Zeit (kein Entsorgen) und Dünger. Voraussetzung ist regelmäßiges Mähen, damit die Schnittmenge gering bleibt. Fangkorbsysteme sammeln das Schnittgut auf und eignen sich besonders bei höherem Gras oder wenn ein sauberes Schnittbild gewünscht wird. Viele moderne Mäher bieten eine 3-in-1-Funktion: Mulchen, Fangen und Seitenauswurf. So können Sie je nach Situation flexibel wählen.

  1. Auf Fruchtfolge bei Gemüsebeeten achten
  2. Auf die Kompatibilität mit vorhandenen Akkusystemen achten
  3. Das Gerät wenn möglich vor dem Kauf im Fachhandel ausprobieren
  4. Hinterradantrieb bei Hanglagen bevorzugen
  5. Grundstücksgröße und Geländebeschaffenheit vor dem Kauf bewerten

Fahrwerk und Räder kontrollieren

Bei Rasenmähern und Aufsitzmähern sind die Räder stark beansprucht. Kontrollieren Sie regelmäßig den Reifendruck und die Radlager. Schmieren Sie alle beweglichen Teile mit einem geeigneten Schmiermittel. Ungleichmäßiger Reifendruck kann zu einem ungleichmäßigen Schnittbild führen und die Spurhaltung beeinträchtigen. Ersetzen Sie abgenutzte Räder rechtzeitig, um die Mähqualität zu erhalten.

  1. Viertaktmotoren sind sparsamer als Zweitaktmotoren
  2. Arbeitsbereich vor dem Start auf Hindernisse überprüfen
  3. Zündkerze einmal pro Saison kontrollieren und gegebenenfalls erneuern
  4. Sicherheitseinrichtungen (Totmann-Schalter) auf Funktion testen
  5. Kraftstoff nur in zugelassenen Kanistern transportieren

Fazit

Ob Profi oder Hobbyist: Die Grundlagen bleiben gleich. Achten Sie auf Qualität, pflegen Sie Ihre Geräte und arbeiten Sie immer sicher. So steht einem perfekten Gartenergebnis nichts im Wege.

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